Absage, Teil 2

Wir haben nun einige Reaktionen auf die Absage des Weihnachtsmarktes erhalten.
Wie so oft sind die Kommentare konstruktiv oder destruktiv.
Vielleicht sollten wir klarstellen, warum wir die Absage beschlossen haben.
Als erstes hat der Weihnachtsmarkt natürlich nichts mit einem verkaufsoffenen Sonntag zu tun, umgekehrt schon. Die Geschäfte dürfen nur an einem Sonntag öffnen, wenn Sie im Zusammenhang mit einer Veranstaltung – hier Weihnachtsmarkt – stehen.

Zwischenzeitlich hat ver.di die Klage genau gegen diese Verkaufsöffnung für Düsseldorfer Stadtteile eingereicht.

Tatsächlich ist es uns nur möglich einen Weihnachtsmarkt an einem Wochenende im Dezember zu veranstalten.
Im Gegensatz zur z.B. Nordstraße dürfen wir die Gumbertstraße nicht mit Ständen über mehrere Tage belegen.
Auch der Gertrudisplatz steht uns nur am Wochenende, ab Samstag Mittag zur Verfügung,
da unser Wochenmarkt nicht darunter leiden darf (und soll), dass wir eine Veranstaltung über mehrere Tage durchführen.
Bedingt dadurch haben wir eine geringe Auswahl an Händlern, inklusive Gastronomie, die bereit sind nur für ein Wochenende nach Eller zu kommen.
Und schlussendlich haben wir natürlich nur begrenzt Geld zur Verfügung, so dass es unmöglich ist Händler auch noch dafür zu bezahlen, bei uns für ein Wochenende Gast zu sein.
Leider finanzieren wir uns nicht aus Spendengeldern sondern aus Beiträgen unserer Mitglieder, also Geschäftsleute und private, mit dem Stadtteil verbundene, Menschen.

Aber unterm Strich bleibt, man kann alles besser machen und wir sind dankbar, wenn
wir Ideen und Vorschläge erhalten, damit wir in 2018 ein Event auf die Beine stellen
können, welches für uns Elleraner eine tolle Gelegenheit ist zusammen zu feiern.

Bodo Sosnowski

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